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Griechenland – Frankreich – Europa Allianz

Der Besuch von Macron in Athen in dieser besonders schwierigen Zeit für die Region des östlichen Mittelmeers – Nahen Ostens – Golfs, während der Krieg im Iran noch andauert, hat eine hohe inhaltliche und symbolische Bedeutung (auch wenn er im Anschluss an seine Teilnahme am informellen Europäischen Rat in Agia Napa auf Zypern stattfindet). Der Präsident der Französischen Republik, nur wenige Monate bevor er aus dem Amt scheidet, bestätigte mit seinem Besuch, dass die „Griechenland–Frankreich-Allianz“ nicht nur ein (nach der Diktatur entstandenes) politisches Schlagwort ist. Sie ist eine Realität mit konkreten Regelungen und Verpflichtungen, die den Geist von Kultur und demokratischen Werten widerspiegeln, der die beiden Länder verbindet. Das erneuerte Abkommen über die strategische Zusammenarbeit, das unterzeichnet wurde (das ursprüngliche wurde 2021 zwischen den beiden Ländern geschlossen), wertet die griechisch-französische Partnerschaft auf, indem es die Zusammenarbeit auf neue Bereiche ausweitet (Schutz der Schifffahrt/Straße von Hormus, Katastrophenschutz, Innovation, Internet und Jugendliche u.a.), während es auch die Klausel der gegenseitigen Unterstützung bereichert, die das innovative Element der strategischen Beziehung darstellt. Hier muss auch die wichtige Entscheidung des französischen Präsidenten hervorgehoben werden, Griechenland in die sieben EU-Mitgliedstaaten einzubeziehen, auf die sich der französische nukleare Schutzschirm in gewisser Weise ausdehnt. Gleichzeitig hat Frankreich sehr kürzlich auch Zypern seine Unterstützung und Solidarität zugesichert, um den Bedrohungen durch den Krieg im Iran zu begegnen. Griechenland und Frankreich (Macron und Mitsotakis) stimmen in der zentralen, entscheidenden Wahl einer offenen „strategischen Autonomie“ für Europa überein. Das Konzept der Autonomie für Frankreich… Read More

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