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Die elektrointensive Industrie zahlt in Spanien für Energie 44 % mehr als in Frankreich.

Die spanische elektrointensive Industrie zahlt für ihren Stromverbrauch 44 % mehr als derselbe Sektor in Frankreich und 12 % mehr als in Deutschland, wie das Barometer des Verbands der Unternehmen mit hohem Energieverbrauch (AEGE) zeigt. Laut der Organisation setzen sich diese Kosten aus dem Erwerb der Energie zusammen, einschließlich des Stroms am Großhandelsmarkt und zusätzlicher Kosten zum Marktpreis, sowie aus Netzentgelten, Abgaben und Steuern. Darüber hinaus erhalten elektrointensive Verbraucher in Europa verschiedene Ausgleichszahlungen für ihren Beitrag zum Stromsystem und für die Kompensation indirekter CO2-Emissionen. So lagen die endgültigen Strompreise für die elektrointensive Industrie in Spanien Ende August bei 88,63 Euro pro Megawattstunde (MWh), was 1,4-mal mehr ist als die 61,65 Euro/MWh in Frankreich und 1,12-mal mehr als die 79,1 Euro/MWh in Deutschland. Der Verband hebt hervor, dass elektrointensive Verbraucher in Spanien Kosten für Systemausgleichsdienste tragen müssen, die in Frankreich und Deutschland nicht anfallen, was die Wettbewerbsfähigkeit um mehr als 20 Euro/MWh weiter verschlechtert.

Zusätzlich betont die AEGE, dass die Kompensationen für indirektes CO2, die elektrointensive Industrien in Deutschland erhalten, deutlich höher sind als die der spanischen Industrie, die durch fehlende Haushaltsmittel begrenzt sind. Konkret schätzt die Organisation, dass die Kompensationen in Deutschland um insgesamt 21 Euro/MWh über denen in Spanien liegen. „Die Beobachtung der Entwicklung der Strom- und sonstigen Energiekosten ist eines der wichtigsten Themen für die Verbraucher und insbesondere für die elektrointensive Industrie, für die Strom ein wesentlicher Rohstoff im Produktionsprozess ist“, heißt es. „Um auf einfache und objektive Weise zur Verbreitung der Entwicklung der Energiekosten in der Industrie beizutragen, zeigt das AEGE-Barometer die Preise des nationalen Spot- und Terminmarktes sowie der wichtigsten europäischen Strommärkte, ebenso wie die Entwicklung anderer relevanter Segmente der endgültigen Stromrechnung der Industriekunden, wie Ausgleichsdienste, Netzentgelte, Abgaben und Steuern“, erklärt der Verband. Read More

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