Das Ministerium für Arbeit und Soziales hat über den Staatlichen Arbeitsvermittlungsdienst (SEPE) die Ausschreibung für den Vertrag zur „Verbesserung des Systems zur Verwaltung von Arbeitslosenleistungen“ veröffentlicht. Der geschätzte Gesamtwert des Vertrags übersteigt 5 Millionen Euro, wobei sich dieser Betrag auf die Gesamtlaufzeit des Vertrags einschließlich möglicher Verlängerungen bezieht. Das jährliche maximale Ausschreibungsvolumen beträgt 1,25 Millionen Euro (inklusive Mehrwertsteuer). Laut den technischen Ausschreibungsunterlagen verfolgt das Ministerium unter Leitung von Yolanda Díaz mit dieser Vergabe das Ziel, dem SEPE zu ermöglichen, „seine Ziele im Kontext der fortlaufenden Anpassungen im System des Arbeitslosenschutzes zu erfüllen“. Die Auslagerung dieser Aufgaben ist laut Ausschreibung darauf zurückzuführen, dass dem SEPE nicht genügend eigene Mittel und Fachpersonal zur Verfügung stehen, um die für diese Aktualisierung erforderliche technische und spezialisierte Arbeit zu leisten. Damit, so das Ministerium, sollen „festgestellte Mängel“ bei der Überwachung von Zahlungen und Rückforderungen von Leistungen behoben werden, indem die Prozesse an die öffentliche Buchführung angepasst werden, um eine detaillierte Kontrolle der Ausgaben und der Rückzahlung unrechtmäßiger Zahlungen zu gewährleisten. Gleichzeitig zielt der Vertrag darauf ab, „die Bearbeitung und Automatisierung der Verwaltung von Arbeitslosenleistungen weiter zu vereinfachen, um eine höhere Effizienz zu erreichen“, den Zugang der Bürger zu den angebotenen Dienstleistungen zu verbessern und die Entwicklung fortschrittlicher Automatisierungs- und KI-Tools zu fördern. Konkret begründet das Ministerium einen Teil dieses Vertrags mit der Dringlichkeit, zu einem agileren, effizienteren und stärker automatisierten Verwaltungsmodell überzugehen.
Ein Jahr, verlängerbar auf fünf Jahre: Der Vertrag sieht eine anfängliche Laufzeit von einem Jahr ab Vertragsunterzeichnung vor, mit der Möglichkeit, ihn in aufeinanderfolgenden Zeiträumen auf insgesamt maximal fünf Jahre (vier Jahre zusätzliche Verlängerung) zu verlängern. Für die zu erbringenden Leistungen muss der Auftragnehmer ein Mindestteam von elf Fachkräften bereitstellen – darunter ein Projektleiter, ein Servicekoordinator, sieben Seniorberater und zwei Analysten –, das bei Bedarf vorübergehend um bis zu vier weitere Fachkräfte aufgestockt werden kann. Zudem ist eine bis zu zweimonatige Einarbeitungsphase zur Aneignung des erforderlichen Wissens vorgesehen, die für das SEPE kostenfrei ist. Die Abrechnung erfolgt vierteljährlich auf Basis der abgeschlossenen und validierten Arbeiten. Das technische Leistungsverzeichnis wurde am 23. Juli 2026 von der Generaldirektion des SEPE unterzeichnet. Die offizielle Bekanntmachung, die an diesem Montag im Staatsanzeiger (BOE) veröffentlicht wurde, setzt als Frist für die Einreichung von Angeboten interessierter Unternehmen den 14. September 2026 um 9:00 Uhr fest. Die Entscheidung über die Vergabe beginnt… Read More
