Skip to content

Der Ibex 35 steuert auf 25.000 Punkte zu: Der Markt hebt die Prognosen für die spanische Börse deutlich an.

Die erste Hälfte des Jahres 2026 sendet eine klare Botschaft: Der Ibex 35 hat wieder internationale Aufmerksamkeit erlangt, gestützt auf Sektoren, die in anderen Zeiten weniger attraktiv erschienen, wie Banken, Energie, Versorger und Infrastruktur. Seine Entwicklung war besser als die der meisten großen europäischen Indizes, insbesondere im Vergleich zum französischen CAC 40, dem deutschen DAX oder dem Euro Stoxx 50, und lag näher an der positiven Entwicklung des italienischen Marktes, der ebenfalls vom Gewicht der Banken und der Dividendenrendite profitiert hat. Die Erklärung dafür liegt laut dem Experten Pablo Vega von Roams in der Zusammensetzung des Index selbst. Banken, Energie, Versorger und Infrastruktur haben als Hebel für Wertsteigerungen in einem Umfeld fungiert, in dem Anleger mehr unmittelbare Rendite und weniger langfristige Versprechen suchen. Zudem ist das Mantra der Anleger in diesem Jahr die Sichtbarkeit, sodass Unternehmen, die in der Lage sind, Cashflow zu generieren, Dividenden zu halten und Aktienrückkäufe zu tätigen, einen bedeutenden Teil des Marktinteresses auf sich ziehen.

Der Anleger wendet sich von Schulden ab. Im Gegensatz dazu müssen Unternehmen, deren Bewertungen stark vom zukünftigen Wachstum, hoher Verschuldung oder sehr langfristigen Projekten abhängen, deutlich mehr finanzielle Disziplin beweisen. Einige Experten wie Jaume Puig, Generaldirektor der Gruppe GVC Gaesco, weisen darauf hin, dass der Ibex, selbst wenn man Unternehmen für Unternehmen bewertet, durchaus bei etwa 25.000 Punkten liegen könnte. „Ab diesem Punkt wäre der Abschlag, den wir bei vielen Unternehmen noch sehen, weitgehend aufgebraucht, aber unsere Bewertung deutet auf ein Niveau näher an 25.000 Punkten als am aktuellen Stand hin“, fügt Puig hinzu. Die Botschaft ist klar: Solange das wirtschaftliche Umfeld auf diesem Niveau bleibt, kann der Markt weiter voranschreiten. In diesem Sinne hält sich iBroker mit den von Puig genannten Niveaus zurück, sieht den Ibex aber weiterhin über 20.000 Punkten, also auf Rekordhöhen. Die Zahlen bestätigen dies: Am 19. Juni lag der Index bei etwa 19.350 Punkten, und am 26. Juni eröffnete er über 19.500 Punkten; das heißt, die 20.000-Punkte-Marke ist mit nur 3 % Abstand relativ nah.

Kurz vor dem Erreichen der 20.000 Punkte liegt laut Analyst Antonio Castelo der Schlüssel darin, dass der IBEX diese Phase mit einer recht soliden Dynamik erreicht, die vor allem vom hervorragenden Abschneiden der spanischen Banken getragen wird, mit außergewöhnlichen Kursgewinnen bei Santander und den übrigen Titeln des Auswahlindex. Diese sektorale Ausrichtung bleibt wichtig, denn der IBEX ist weiterhin ein Index, der stark auf Banken, Versorger und Infrastruktur ausgerichtet ist – drei Bereiche, die diesen Zyklus relativ gut überstanden haben. Dennoch ist der Weg zu den 20.000 Punkten nicht völlig frei. Die Unsicherheit über das Abkommen zwischen den USA und Iran bleibt ein Risikofaktor, auch wenn der Markt damit besser umgeht, da der Ölpreis stark korrigiert hat und Brent wieder… Read More

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *