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Brüssel: Verbot von mietbaren E-Scootern ab 2027

Die Region Brüssel hat angekündigt, dass ab 2027 ein Verbot von mietbaren E-Scootern in der Stadt in Kraft treten wird, wobei sie auf ernsthafte Sicherheitsprobleme verweist. Der Chef der Regionalregierung, Rudi Vervoort, erklärte in einem Beitrag, dass die zahlreichen Unfälle und Probleme Brüssel dazu veranlassen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Wie die Region betonte, wurden ähnliche Entscheidungen bereits in anderen europäischen Hauptstädten wie Paris, Madrid und Prag getroffen. Die Lizenzen für die derzeitigen Anbieter, die Unternehmen Bolt und Dott, laufen Ende 2026 aus, während das Fahrradverleihsystem weiterhin in Betrieb bleibt. Sowohl Bolt als auch Dott verurteilten das Verbot, während die Gewerkschaft ACV-CSC die Entscheidung als „barbarisch“ bezeichnete und betonte, dass dadurch 60 geringqualifizierte Arbeitsplätze bei Dott gefährdet würden, was die berufliche Wiedereingliederung der betroffenen Arbeitnehmer erschwere.

Die Regionalregierung rechtfertigte die Maßnahme mit einem „besorgniserregenden“ Anstieg der Verkehrsunfälle: Im Jahr 2025 wurden in Brüssel 666 Menschen bei Unfällen mit E-Scootern verletzt, was einem Anstieg von 26 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zudem wurde die schlechte Parkpraxis kritisiert, die andere Verkehrsteilnehmer behindert, sowie die Nutzung der Scooter für kriminelle Aktivitäten, etwa durch Drogenhändler. Zur Erinnerung: Paris war im Jahr 2023 die erste europäische Hauptstadt, die nach einer kommunalen Abstimmung mietbare E-Scooter vollständig verboten hat. Read More

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