Skip to content

Airbus und die Gewerkschaften haben eine Vorvereinbarung getroffen, um Streiks zu verhindern und die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Airbus und die Gewerkschaften haben am Freitag eine Grundsatzeinigung erzielt, um den aktuellen Arbeitskonflikt zu lösen. Dies geschah nach einer Dringlichkeitssitzung im spanischen Ministerium für Industrie und Tourismus, an der unter anderem der zuständige Minister Jordi Hereu und der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Guillaume Faury, teilnahmen. „Es ist eine hervorragende Grundsatzeinigung, bei der die Arbeitnehmer sowohl bei den Lohn- als auch bei den Arbeitsbedingungen profitieren, während gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit und die industrielle Zukunft von Airbus Spanien gesichert werden“, erklärte Hereu nach dem Treffen gegenüber den Medien. Er hob zudem die „Fähigkeit des sozialen Dialogs hervor, große Vereinbarungen zu erzielen, die Stabilität schaffen und es ermöglichen, mehr industrielle Aufträge ins Land zu holen“.

In einer Mitteilung bewertete Airbus die mit den Gewerkschaften erzielte Verständigungsgrundlage, die durch das Industrieministerium unterstützt und erleichtert wurde, positiv. Diese ermögliche es, den notwendigen Konsens zu erreichen, um die Vereinbarung allen Beschäftigten zur Abstimmung vorzulegen. Zu den Bedingungen des neuen Angebots betonte das Unternehmen, dass es „abschließende Verbesserungen und spezifische Klarstellungen“ enthalte und gleichzeitig „garantiere, dass Airbus in Spanien eine starke und wettbewerbsfähige Position behält“. Der Minister hob hervor, dass „alle Aspekte der Arbeitsmarktpolitik, etwa in Bezug auf Mobilität oder Flexibilität, berücksichtigt werden“.

Die aktuelle unbefristete Streikbewegung bei Airbus begann am 25. August, doch der Konflikt reicht weiter zurück: Die Proteste starteten bereits am 1. Juli, begleitet von wochenlangen Arbeitsniederlegungen und Verhandlungen, die zu keiner endgültigen Einigung führten. Die Situation betrifft die gesamte Tätigkeit von Airbus in Spanien, einem Unternehmen mit rund 15.000 Beschäftigten an den Standorten Getafe, Illescas, Albacete, Cádiz und Sevilla. Der Konflikt hat eine bedeutende wirtschaftliche Komponente: Die Belegschaft fordert die Wiederherstellung der verlorenen Kaufkraft sowie die Beibehaltung und Verbesserung von Bedingungen im Zusammenhang mit Homeoffice und anderen Arbeitsrechten. In den vergangenen Wochen gab es zahlreiche Treffen und Vermittlungsversuche beim SIMA, jedoch ohne Durchbruch. Die Belegschaft lehnte mit über 81 % der Stimmen eine vorübergehende Aussetzung des Streiks ab, während die Differenzen zwischen Unternehmen und Gewerkschaften weiter zunahmen. Read More

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *