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Von Vijay Kumar Malesu
Begutachtet von Susha Cheriyedath, M.Sc.
11. Februar 2026
Neue Forschungsergebnisse zeigen, wie das ernährungsphysiologische Potenzial der Aquakultur durch globale Handelsmuster geprägt wird und warum ein Umdenken beim Einsatz und Export von Fischmehl dazu beitragen könnte, essenzielle Nährstoffe an die Bevölkerungsgruppen zu liefern, die sie am dringendsten benötigen.
Studie: Globale Ernährungsgerechtigkeit durch Fischmehl- und Aquakultur-Handelsströme.
Bildnachweis: OTABR / Shutterstock
In einer kürzlich in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichten Studie untersuchten Forscher, wie die weltweite Aquakulturproduktion und der Handel die gerechte Verteilung essenzieller Nährstoffe in ernährungsphysiologisch gefährdeten Ländern beeinflussen.
Wachstum der Aquakultur und globaler Mikronährstoffbedarf
Kann der weltweit am schnellsten wachsende Lebensmittelsektor dazu beitragen, die globale Mangelernährung zu beenden, oder verschärft er still und leise die Ungleichheit? Die Aquakultur macht etwa 42 % der weltweiten Produktion von essbaren aquatischen Tieren aus (Durchschnitt 2015–2019), und der weltweite Fisch- und Meeresfrüchtekonsum hat sich in den letzten 50 Jahren verdoppelt. Durch die Bereitstellung essenzieller Nährstoffe wie Eisen, Zink, Vitamin B12 und Jod sind Fische und andere aquatische Lebensmittel für Milliarden von Menschen, denen diese Nährstoffe weiterhin fehlen, von entscheidender Bedeutung.
Ernährungssicherheit bezieht sich nicht nur auf das Nahrungsangebot, sondern auch auf die Zugänglichkeit. Mit der Ausweitung des Welthandels überschreiten Fisch und Fischmehl zunehmend Landesgrenzen. Zu verstehen, ob dieser Handel die Ernährungsgerechtigkeit unterstützt oder untergräbt, ist entscheidend. Weitere Forschung ist erforderlich, um zu bewerten, wie Handelspolitik die menschliche Gesundheit besser priorisieren kann.
Datenquellen, Nährstoffmetriken und Modellierungsansatz
Die Forscher untersuchten die weltweite Aquakulturproduktion und Handelsströme zwischen 2015 und 2019, indem sie zwei große Datensätze kombinierten: die Aquatic Resource Trade in Species-Datenbank und die Aquatic Food Composition Database. Diese Datenbanken lieferten Informationen zu mehr als 2.800 aquatischen Arten und über zwei Millionen Handelsvorgängen.
Die Studie analysierte essenzielle Vitamine und Mineralstoffe, darunter Kalzium, Folsäure, Jod, Eisen, Magnesium, Niacin, Selen, Thiamin, Vitamin A, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin B12, Vitamin E und Zink. Das Nährstoffangebot wurde in jährliche empfohlene Tagesdosen für Frauen im gebärfähigen Alter umgerechnet – eine Gruppe, die besonders anfällig für Mikronährstoffmängel ist.
Die ernährungsphysiologische Verwundbarkeit der Länder wurde anhand der Prävalenz unzureichender Nährstoffaufnahme definiert. Die Nationen wurden je nach Häufigkeit von Nährstoffmängeln in der Bevölkerung als sehr geringe, geringe, mittlere, hohe oder sehr hohe Verwundbarkeit eingestuft.
Die Studie schätzte die inländische Nährstoffretention, internationale Handelsströme von Fischmehl und Zuchtfisch sowie Netto-Nährstoffgewinne und -verluste. Außerdem wurden hypothetische Szenarien modelliert, in denen Wildfisch, der für Fischmehl verwendet wird, oder exportierter Zuchtfisch im Inland für den direkten menschlichen Verzehr zurückgehalten wurden. Diese Szenarien ermöglichten es den Forschern, die tatsächlichen Handelsmuster mit alternativen, auf Ernährung ausgerichteten Strategien zu vergleichen.
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