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Die Invasion von Illegalen treibt die Verluste in Ceuta auf 33 Millionen und lässt Handel und Tourismus einbrechen.

Die Handelskammer von Ceuta hat die direkten wirtschaftlichen Verluste durch die Invasion auf 33 Millionen Euro beziffert. In einer Mitteilung informiert sie, dass Handel und Gastronomie Einbußen von über 50 % verzeichnen und der Tourismus um 90 % eingebrochen ist. Die Organisation warnt, dass die Aktualisierung der wirtschaftlichen Bilanz zeigt, dass die Krise „stärker als erwartet“ zugeschlagen hat. Der Grund dafür ist, dass die Verluste auf 33.038.768 Euro gestiegen sind, was einem Anstieg von 19 % gegenüber der ursprünglichen Schätzung entspricht. Die Handelskammer weist darauf hin, dass sich die Geschäftstätigkeit im August nicht erholen konnte und ein Großteil des Unternehmensgefüges dem September mit einer „unsicheren“ Perspektive entgegensieht. Sie berichten, dass sie ihre Berechnungen mit realen Daten von 302 Unternehmen, die 9,3 % des lokalen Unternehmensbestands ausmachen, überprüft haben. Der Hauptunterschied zum vorherigen Bericht liegt in den Verlusten nach der Absage der Messe: Die ursprünglich auf 10,4 Millionen geschätzten Verluste belaufen sich nun auf 15,7 Millionen Euro, ein Anstieg von 51 %. Die Organisation erklärt, dass der Konsumrückgang, das Ausbleiben von Besuchern und das Gefühl der Unsicherheit die Geschäftstätigkeit im gesamten August auf einem Minimum hielten, ohne den erwarteten Aufschwung nach den ersten Tagen der Krise. Der Handel verzeichnete einen durchschnittlichen Umsatzrückgang von 53 %, betroffen sind Mode, Schuhe, Haushalt, Technologie, Parfümerie, Lebensmittel und Großhändler, während Gastronomie und Restaurants einen Rückgang von 50,7 % verzeichneten – in einem für sie entscheidenden Monat. Beide Sektoren leiden unter „Liquiditätsproblemen durch den Einbruch der Umsätze und weiterlaufende Fixkosten“. Der Tourismus, so heißt es, „bricht ein und reißt die übrige Wirtschaft mit“, da die gewöhnliche touristische Nachfrage um etwa 90 % zurückging und die Hotelauslastung um 50 % sank, wobei dieser Wert teilweise durch die vorübergehende Anwesenheit von Sicherheitskräften und im Rahmen des Notfalls entsandtem Personal abgefedert wurde. Zudem verzeichnen Reisebüros einen aggregierten Rückgang von 37,5 %, geprägt von Stornierungen und außergewöhnlichen Vorgängen. Die Handelskammer warnt, dass die Auslastung einen weiteren Einbruch erleiden könnte, falls die üblichen Besucher nach Lösung der Krise nicht zurückkehren. Außerdem haben bereits 74 % der Unternehmen Änderungen in ihren Belegschaften vorgenommen: Arbeitszeitverkürzungen, Umorganisation von Schichten, Aufschub von Einstellungen und unbesetzte Stellen. Besonders auffällig ist, dass dieser Anteil im Handel auf 85,4 % und in der Gastronomie auf 90,9 % steigt. Read More

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