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Díaz’ Bewerbung bei der ILO stößt auf das Englisch-Anforderung: Dieses Video zeigt, dass sie diese nicht erfüllt.

Die spanische Regierung hat offiziell die zweite Vizepräsidentin und Arbeitsministerin, Yolanda Díaz, als Kandidatin für die Leitung der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) vorgeschlagen. Allerdings ist eine der grundlegenden Voraussetzungen für die Führung dieser internationalen Organisation ein hohes Englischniveau, über das Díaz, wie in diesem Video zu sehen ist, nicht verfügt. Konkret verlangt die IAO von den Kandidaten, dass sie über fortgeschrittene Kenntnisse in den drei Amtssprachen der Organisation verfügen: Spanisch, Englisch und Französisch. In der Praxis sind Englisch und Französisch die Hauptarbeitssprachen der IAO, und sämtliche Unterlagen der Bewerbung müssen ebenfalls in diesen drei Sprachen eingereicht werden. Daher müsste Yolanda Díaz, sollte sie die Organisation leiten wollen, an internationalen Debatten, Anhörungen, diplomatischen Treffen und an Beziehungen mit Regierungen und Sozialpartnern weltweit teilnehmen, weshalb ein hohes Englischniveau als Voraussetzung für eine effektive Ausübung des Amtes gilt.

Derzeit ist der Hauptkonkurrent von Yolanda Díaz der amtierende Generaldirektor der IAO, Gilbert F. Houngbo aus Togo, der sich um eine Wiederwahl bewirbt. Er ist ein sehr starker Kandidat aus mehreren Gründen: Er leitet die Organisation bereits seit 2022, verfügt über eine umfangreiche internationale Erfahrung (er war Premierminister von Togo und Präsident des Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung) und genießt die Unterstützung eines bedeutenden Teils der afrikanischen Länder sowie jener, die Kontinuität in der Organisation bevorzugen. Bislang wurden keine weiteren offiziellen Kandidaten bekannt gegeben. Die Frist für die Einreichung von Bewerbungen läuft noch bis zum 14. August 2026, sodass vor der für den 16. November 2026 geplanten Abstimmung noch weitere Bewerber hinzukommen könnten.

Mit dieser Nominierung hat die Regierung Yolanda Díaz für das Amt der Generaldirektorin der UN-Organisation unterstützt, die sich für die Förderung von Arbeitsrechten, menschenwürdiger Beschäftigung und sozialen Dialog einsetzt. Die Wahl hängt vom Verwaltungsrat der IAO und anschließend von der Internationalen Arbeitskonferenz ab, in einem Verfahren, bei dem sie mit anderen von den Mitgliedstaaten vorgeschlagenen Kandidaten konkurrieren würde.

Allerdings verzeichnet Spanien unter der Amtszeit von Yolanda Díaz derzeit das schlechteste reale Einkommensniveau der Arbeitnehmer seit 30 Jahren. Diese Situation stellt ihre Fähigkeit, das Amt der Generaldirektorin der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) zu übernehmen, in Frage, da in diesen Jahren vor allem der Kaufkraftverlust der spanischen Arbeitnehmer nach Abzug der Inflation auffällig war. So sind zwar die Löhne in den letzten Jahren nominal gestiegen, doch die starke Verteuerung des Warenkorbs, der Wohnkosten und der Energie hat… Read More

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