Die Zahl der abgeschlossenen Hypothekenverträge für Wohnimmobilien ist im Mai im Jahresvergleich um 0,1 % auf 42.213 Vorgänge gesunken und hat damit eine Serie von 22 aufeinanderfolgenden Monaten mit Anstiegen durchbrochen, wie aus den an diesem Montag vom Nationalen Statistikinstitut (INE) veröffentlichten Daten hervorgeht. Mit dem Rückgang im Mai, nachdem die Zahl der Hypothekenabschlüsse im April noch um 2,3 % gestiegen war, endet eine Phase von 22 Monaten mit kontinuierlichen Zuwächsen. Der durchschnittliche Zinssatz für Wohnungsbaudarlehen lag im Mai bei 2,98 %, über dem Wert von 2,9 % im April und auf dem höchsten Stand seit November des vergangenen Jahres (2,97 %). Mit dem Wert des fünften Monats des Jahres sind nun bereits 16 Monate in Folge mit einer Rate unter 3 % verzeichnet worden. Der durchschnittliche Zinssatz für neu abgeschlossene Hypotheken auf Wohnimmobilien fiel im Februar 2025 erstmals seit fast zwei Jahren unter 3 % und liegt derzeit weiterhin bei 2,98 %.
Was die Zinsarten betrifft, wurden im Mai 60,9 % der Hypotheken auf Wohnimmobilien zu einem festen Zinssatz abgeschlossen, womit dieser Wert bereits seit neun Monaten über 60 % liegt; 39,1 % der Verträge wurden zu variablen Zinssätzen abgeschlossen. Der durchschnittliche Anfangszinssatz betrug 3 % für Hypotheken mit variablem Zinssatz und 2,96 % für solche mit festem Zinssatz. Hinsichtlich der Hypotheken mit Änderungen sank die Gesamtzahl der im Grundbuch eingetragenen Verträge mit geänderten Bedingungen im Mai im Jahresvergleich um 17,1 %. Die sogenannten Novationen, also Änderungen bei derselben Bank, gingen um 23,4 % zurück; Schuldnerwechsel (Subrogationen auf den Schuldner), bei denen der Inhaber wechselt, stiegen um 4 %, und Gläubigerwechsel (Subrogationen auf den Gläubiger), bei denen die Bank wechselt, erhöhten sich um 14,5 %. Nach Regionen aufgeschlüsselt verzeichneten die Comunidad Foral de Navarra (33,5 %), die Kanarischen Inseln (16,5 %) und Katalonien (9,3 %) im Mai die größten jährlichen Zuwächse bei der Zahl der Hypotheken auf Wohnimmobilien. Die stärksten Rückgänge gab es hingegen auf den Balearen (minus 19,6 %), in Kantabrien (minus 17,9 %) und in der Region Murcia (minus 13,2 %). Read More
