„Das eigentliche Dilemma ist: Gehen wir einen koordinierten Weg hin zur Wahleinheit, zur politischen Zusammenarbeit? Oder gibt es individuelle Übertritte, bei denen Funktionäre und Abgeordnete einzeln zu einer neuen politischen Formation wechseln und SYRIZA veröden lassen? Wir sollten uns für Ersteres entscheiden. Denn die Gesellschaft braucht keine neuen Zersplitterungen“, betonte Nikos Pappas in seinem Beitrag im Zentralkomitee von SYRIZA-PS. Wie er anmerkte, „beschreibt der Text der Mehrheit des Politischen Sekretariats keinen Aktionsplan für SYRIZA in der nächsten Zeit, er beschreibt keine politischen Initiativen, keine organisatorischen Initiativen, keine Kooperationsverfahren, nicht einmal, wie die Partei bis zu den nächsten Wahlen funktionieren soll.“ „Das ist kein Plan für einen politischen Neustart. Es ist ein Plan des politischen Wartens und der Selbstaufgabe“, hob er hervor und fragte: „Wie können wir über die Unterstützung einer anderen politischen Formation diskutieren, wenn es keine Einigung gibt, kein gemeinsames Programm, keinen institutionellen Dialog und nicht einmal eine offizielle Diskussion, nicht einmal Kontakt?“ „SYRIZA löst sich nicht selbst auf. Die Partei stellt ihre Tätigkeit nicht ein. Sie wird nicht zu einem Reservoir von Funktionären auf Abruf. Ihre Ideen, Werte, ihr Programm und ihre Geschichte können das gemeinsame Zuhause der breiteren Linken und der progressiven Bürger sein – so wie es auch im vergangenen Jahrzehnt war“, stellte er fest und betonte, dass sofort konkrete Initiativen erforderlich seien, wie etwa die Kontaktaufnahme von Sokratis Famellos mit Alexis Tsipras, die Bildung und vollständige Funktionsaufnahme des Exekutivbüros gemäß der Satzung, die Bildung eines Erweiterungsausschusses, Wahllisten… Read More
