Okay, Andreas Katsaniotis hat gestern nicht so deutliche Spitzen hinterlassen wie Petsas vorgestern. Als er jedoch über die Causa Lazaridis sprach, kommentierte er: „Jeder von uns wird an seinem öffentlichen Auftreten, seinem öffentlichen Wort, seinem öffentlichen Verhalten und der Politik, die er umsetzt, gemessen.“ Damit deutete er an, dass viele Nea-Dimokratia-Mitglieder keinerlei Lust haben, sich auch noch für den stellvertretenden Minister aus Kavala zu rechtfertigen. Verständlich – wie soll man auch sein Auftreten neulich verteidigen? Es war, als würde Hannibal Lecter schreien, dass er von Kannibalen bedroht wird.
Antrag
Kostas Zachariadis ist der Meinung, dass die Bedingungen für einen Misstrauensantrag gereift sind, weil „wir Skandal auf Skandal sehen“. Außerdem stimmt er nicht mit dem Argument überein, dass ein solcher Antrag die Regierungsfraktion zusammenschweißen und die Regierung stärken würde. Warum? Weil „man damit der Gesellschaft ein Signal sendet, dass die Regierung abtreten muss, dass der Premierminister delegitimiert ist“. Unter uns gesagt, könnte diese Regel diesmal tatsächlich eine Ausnahme erfahren. Schließlich ist die blaue Fraktion ziemlich genervt vom Maximos-Palast.
Feta
Kostas Arvanitis kämpft in Brüssel nicht nur für den Rechtsstaat, sondern auch für die Feta. Er hat eine Anfrage an die Kommission gestellt und fordert den sofortigen und entschlossenen Schutz der Feta als g.U.-Produkt. Sein Thema sind die trumpistischen USA, die laut seinen Angaben durch bilaterale Handelsabkommen mit Ländern wie Indonesien, Argentinien und Bangladesch „common names“-Klauseln fördern, die den Begriff „Feta“ als generische Bezeichnung anerkennen. Natürlich entgeht ihm dabei, dass die Kommission selbst dem US-Präsidenten nicht die Stirn geboten hat, als dieser drohte, Grönland zu annektieren.
Umarmung
Trotz der Kritik… Read More
